Donnerstag, 17. November 2016
20.00 Uhr
Adresse:
Café Trottinette,
Vennbahnstraße 2,
B-4780 St. Vith

Andreas „Spider“ Krenzke

Spider Reloaded – Diesmal alles genau so

9,00 € / ermäßigt 6,00 €

„Spider Reloaded - Diesmal alles genau so“

So viel hat sich verändert. Und trotzdem immer diese Déjà-vus. Zeit für neue Abenteuer des Berliner Geschichtenerzählers aus Berlin. Es geht um die Familie oder um die ganze Welt. Kunst, Politik und Bauarbeiter.

Geschichten mit Text. Witz mit Humor. Und ein Programm mit Ende. Spider seziert seine Umwelt mit messerscharfem Blick, seine Geschichten sind facettenreich, voller hintergründigem Humor. Man wundert sich über seine originellen Ideen und lacht über treffende Milieuschilderungen und skurrile Charaktere. Er denkt liebgewordene Klischees und Plattitüden konsequent zu Ende.

Komisch, dass die Zuhörer meist lachen, denn in seinen Texten geht es um Wissenschaft, Philosophie und Politik. Jedenfalls ist das Publikum hinterher schlauer. Oder sagen wir, es weiß Dinge, die es vorher noch nicht wusste.

Stundenlang könnte man ihm zuhören: Andreas „Spider“ Krenzke ersinnt wunderbar skurrile Welten in Schräglage, kluge Gedanken, vorgetragen mit lockerer Berliner Lässigkeit, vollendet verfremdet serviert.

Im Jahr 1971 wird Andreas Krenzke in Ost-Berlin geboren. Er machte eine Lehre im VEB Elektrokohle Lichtenberg zum Facharbeiter für BMSR-Technik. Später absolviert er sein Abitur an der Volkshochschule und begann ein Studium der Physik, das er nach zwei Monaten abbrach. Unter seinem Pseudonym gründet Spider im Jahr 1996 die Berliner Lesebühne „LSD – Liebe statt Drogen“. Von 2000 bis 2009 war er festes Mitglied der Lesebühne „Die Surfpoeten“.

Andreas Krenzke wurde für den Prix Pantheon, die St. Ingberter Pfanne und den Hamburger Comedy-Pokal nominiert.

Das Copyright liegt bei: © Mirko Tzotschew

06.11.2014
19.30 Uhr
Adresse:
Haus der Lehrerfortbildung
Dahlem-Kronenburg

Stefanie Kremser

Der Tag, an dem ich fliegen lernte

Eintritt: 12,00 € / 6,00 € ermäßigt

Von fliegenden Babys, bayerischen Brasilianern und einem Dorf, das es auf der Welt gleich zweimal gibt, erzählt die Deutsch-Bolivianerin Stefanie Kremser.

Gleich nach der Geburt von Luisa verschwindet ihre Mutter Aza  und flüchtet spurlos in ihr Heimatland Brasilien. Ihr Leben hat Luisa nur dem beherzten Einsatz des Engländers Fergus zu verdanken, der sie kurz nach der Geburt rettet. Fergus zieht dann auch gleich mit Luisa in die Studenten-WG von Paul, Luisas Vater; in der WG ist Azas Namen fortan tabu.

Als sich jedoch die heranwachsende Luisa für die Geschichte ihrer Mutter zu interessieren beginnt, machen sich Luisa und Paul auf, um ihren Spuren zu folgen. Die Reise führt zunächst nach Hinterdingen, einem kleinen bayerischen Dorf, das in der Vergangenheit von Azas Familie eine bedeutende Rolle spielt. Doch hier nimmt die Geschichte nur ihren Anfang. Weiter erzählt wird sie in Brasilien, wo ein Teil der Hinterdingener 1893 ein neues Leben begann.

Stefanie Kremser erzählt in diesem warmherzigen Roman voller ungewöhnlicher Wendungen von den skurrilen Folgen einer Auswanderung, von der Sehnsucht, die eigene Herkunft zu erkunden, und der Langlebigkeit von Familienlegenden.