Alina Herbing

Niemand ist bei den Kälbern

Es ist ein etwas anderer Heimatroman, fernab der Landlust-Idylle, die man aus Hochglanz-Magazinen kennt. Christin ist gerade auf den Bauernhof ihres Freundes Jan in einem Dorf in Nordwest-Mecklenburg gezogen – und will eigentlich nur weg. Sie träumt von einem Bürojob in der Großstadt, aber ohne Ausbildung fehlt ihr der Mut zum Absprung. So bleiben ihr die immer gleichen Dorffeste, die immer gleichen Freunde – und der Kirschlikör. Als Christin den Hamburger Windkrafttechniker Klaus trifft, sieht sie einen Ausweg aus ihrem Leben.

Alina Herbing wuchs in einem kleinen Dorf im ehemaligen Grenzgebiet der DDR in Mecklenburg-Vorpommern auf. „Je älter ich wurde, desto mehr wollte ich weg von dort“, sagt die Autorin. Sie schreibt von den Wünschen und Ängsten, die aus der Wechselwirkung zwischen Werten und Gesellschaftsvorstellungen der DDR und Einflüssen der globalisierten Welt entstehen. Für ihren Debüt-Roman „Niemand ist bei den Kälbern“ wurde sie mit dem Friedrich-Hörderlin-Förderpreis der Stadt Bad Homburg ausgezeichnet. Alina Herbing unterrichtet „Literarisches Schreiben“ an der Kunsthochschule für Medien Köln und lebt teilweise in Berlin.

©  Anikka Bauer

Alina Herbing
Datum und Uhrzeit
Adresse
Jugendhalle Vlatten
Auf dem Hostert 7
52396 Heimbach
Deutschland
Preis
12,00 € / ermäßigt 6,00 €

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW aus Mitteln der Regionalen Kulturpolitik.